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In einem Punkt sind sich Simon Puschmann, Michael Schnabel und ich absolut einig: Es ist ein riesige Freude, einen Beruf zu haben, in dem wir unsere Kinder immer wieder einbinden und mit in unsere Welt nehmen können. Ob als Modelle, Assistenten, feste Mitarbeiter oder in freien Projekten – diese gemeinsamen Erfahrungen sind weit mehr als „nur Arbeit“. Sie sind geteilte Zeit, geteilte Freude und Begeisterung und oft der Beginn ganz eigener kreativer Wege. So auch bei meinem Sohn Jona. Er ist selbst Modedesigner und hat mich gefragt, ob wir gemeinsam Bilder für eine befreundete Modemacherin umsetzen wollen. Schon seine erste Idee hat mich begeistert: ein starkes, eigenständiges Konzept, grafisch, skulptural, klar in der Bildsprache und zugleich voller Emotion. Kaum war das grobe Konzept besprochen, standen wir auch schon am Flussufern und in Steinbrüchen auf der Suche nach den passenden Requisiten. Zwischen Treibholz, Steinen und Fundstücken entstanden die ersten „Skulpturen“ im Kopf. Jona übernahm das Styling und entwickelte seine Ideen weiter, ich durfte begleiten, beraten und die fertigen Skulpturen fotografisch interpretieren. Entstanden sind dabei nicht nur besondere Bilder, sondern vor allem zwei weitere dieser Tage, die man nie vergisst: Tage, an denen einem wieder bewusst wird, wie wertvoll es ist, sich zu begleiten und gemeinsame Weg zu gehen.